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Diana Bach und Robert Minder

Das Schweigen brechen: Schreckensszenarien, die sich wiederholten

Nach Jahrzehnten des Schweigens und des Vertuschens sind in den letzten 10 Jahren vermehrt Biografien und Forschungsstudien im Buchhandel über die leidvolle behördliche Fremdplatzierung von Kindern und Erwachsenen erschienen. Darunter zahlreiche Einzelschicksale, die man lange in der Schweiz nicht für möglich oder unter Verschluss hielt. Das Ausmass der ausgeübten Gewalt ist schier unvorstellbar. Kinder, die jahrelang ihren Peinigern wehrlos ausgeliefert waren, nirgendwo Hilfe zu erwarten hatten, kaum vor Misshandlung geschützt waren, sich nicht zu wehren wussten und deren Rechte gleich null waren. Vormundschafts- und Sozialbehörden und die Mehrheit der Zivilbevölkerung schauten bei schlimmsten Menschenrechtsverletzungen weg. Einer Demokratie und eines Rechtsstaates unwürdig.
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Nur bedingt in Feierstimmung

Bild Keystone

Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wurde im Mai 2018 aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene.

Der Bund, 17. Mai 2018

Holzschnitt Emil Zbinden

Holzschnitt: Emil Zbinden