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Barbara Lutz

Barbara Lutz: «Keinen Seufzer wert»
1860 kommt es in Signau zu einem Mordprozess und einer Verurteilung wegen Totschlags, der aktenkundig ist. Die öffentliche Hinrichtung der Täter 1861 zog viel Volk an. Die Autorin hat sich dieser in den Akten belegten Geschichte intensiv gewidmet und ein wertvolles Zeitbild verfasst, das die erbärmlichen Lebensbedingungen der armen Bevölkerung im 19.Jahrhundert deutlich macht.
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Verdingbub
Schauspiel im Stadttheater Bern nach dem Drehbuch "Der Verdingbub" von Plinio Bachmann. Regie: Susanne Boss

Konzert Theater Bern: VERDINGBUB. foto©Christian Kleiner

Irgendwo im Berner Land. Max, Sohn einer Unverheirateten und Waise, wird direkt aus dem Heim auf den Bauernhof der Bösigers verdingt. Dort muss er schuften und gerät in den Abwärtsstrudel von Alkoholismus, ungelebten Gefühlen und Gewalt. Ausblicke in eine verheissungsvolle Welt schaffen ihm der Traum von Argentinien und das Verdingmädchen Berteli.

Plinio Bachmann hat mit Barbara Sommer sein Drehbuch des Erfolgsfilms "Der Verdingbub" für Konzert Theater Bern adaptiert. Hinter dem Bericht über eine verarmte Bauernfamilie liegen mehr als zweihundert dunkle Jahre Verdingung in der Schweiz.

Spieldaten und weitere Infos: Konzert Theater Bern

Entschädigung für Verdingte

Einreichung Wiedergutmachungsinitiative
Die Wiedergutmachungs-Initiative verlangt, dass ein Fonds in der Höhe von 500 Millionen Franken eingerichtet wird. Eine überparteiliches Komitee hat in den letzten acht Monaten 110 000 beglaubigte Unterschriften gesammelt. Am Freitag wurde die Wiedergutmachungsinitiative offiziell bei der Bundeskanzlei eingereicht.

NZZ, 19.12.2014
Wiedergutmachungsinitiative


«Wo ist unser Geld?»

Verdingkinder: Misshandelt, versklavt – und dann noch bestohlen. Verdingkinder finden in ihren Akten Sparhefte. Es sind nachrichtenlose Vermögen – wohl in Milliardenhöhe.

Der Bund, 09.11.2015
Sonntags-Blick, 14,09.2014

Holzschnitt Emil Zbinden

Holzschnitt: Emil Zbinden